Aktuelles

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TISCHTENNIS: 08_2026
TSV Bad Rodach setzt auf Kontinuität, Nachwuchs und internationale Erfahrung

Bad Rodach – Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt in der Premierensaison der 3. Bundesliga Süd blicken die Tischtennis-Damen des TSV 1860 Bad Rodach voller Vorfreude auf die kommende Spielzeit. Was vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar schien, ist inzwischen Realität geworden: Der TSV hat sich nach dem Aufstieg aus der Regionalliga auf Anhieb in Deutschlands dritthöchster Spielklasse etabliert und möchte diesen erfolgreichen Weg konsequent fortsetzen.

Dabei bleibt der Verein seiner bewährten Philosophie treu. Seit Jahren setzt der TSV Bad Rodach auf eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten. Diese Kombination hat maßgeblich zum sportlichen Erfolg der vergangenen Jahre beigetragen und soll auch künftig die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung bilden.

Personell gibt es zur neuen Saison einige Veränderungen. Verlassen hat die Mannschaft Veronika Andriushchenko. Die Ukrainerin war in der vergangenen Saison ein wichtiger Bestandteil des Teams und hatte mit ihrer Erfahrung, ihrer spielerischen Klasse und ihrer positiven Art großen Anteil daran, dass sich der TSV auf Anhieb in der 3. Bundesliga behaupten konnte. Verein, Mannschaft und Fans bedanken sich herzlich für ihren Einsatz und wünschen ihr für die Zukunft sportlich wie privat alles Gute.  Zudem wird Anastasiia Solodenko dem TSV zunächst nicht zur Verfügung stehen. Die sympathische Ukrainerin erwartet Nachwuchs und legt eine sportliche Pause ein. Die gesamte TSV-Familie freut sich über die erfreuliche Nachricht und wünscht ihr und ihrer Familie für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.

Umso wichtiger war es für die Verantwortlichen, den Kader gezielt zu verstärken. Mit Diana Styhar, Haruna Sugita und Anhelina Plashchynska konnten gleich drei interessante Neuzugänge verpflichtet werden.

Diana Styhar bringt reichlich Erfahrung aus dem internationalen Spitzensport mit. Die Ukrainerin spielte unter anderem für den TTC Langweid in der 2. Bundesliga und war zuletzt in der höchsten bulgarischen Spielklasse aktiv. Mit ihrer Routine und Wettkampfstärke soll sie der Mannschaft zusätzliche Stabilität verleihen.

Mit Haruna Sugita wechselt eine Spielerin aus Japan nach Bad Rodach, die zuletzt in der höchsten französischen Spielklasse aufschlug. Darüber hinaus gehörte sie zur Mannschaft des SV SCHOTT Jena und trug dort zum Aufstieg in die 1. Bundesliga bei. Die 21-Jährige bringt internationale Erfahrung, großen Kampfgeist und viel Ehrgeiz mit.

Besonders gespannt darf man auf Anhelina Plashchynska sein. Die erst 18-jährige Ukrainerin wagt in Bad Rodach erstmals den Schritt ins Ausland. Sie gilt als großes Talent und soll behutsam an das Niveau des deutschen Mannschaftssports herangeführt werden. Geplant sind Einsätze sowohl in der 3. Bundesliga als auch in der Verbandsoberliga.

Trotz der Veränderungen bleibt das Gerüst der Mannschaft erhalten. Mit Valerija Mühlbach, Polina Pashchenko, Manuela Bienek sowie den Bad Rodacher Eigengewächsen Sophie Schirm und Svenja Schirm verfügt der TSV weiterhin über viel Qualität, Erfahrung und Teamgeist. Gerade diese mannschaftliche Geschlossenheit war in den vergangenen Jahren ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Eine besondere Rolle spielen dabei die Fans. Die Heimspiele in der Gerold-Strobel-Halle entwickelten sich in der vergangenen Saison zu echten Publikumsmagneten. Regelmäßig sorgten die Zuschauer für eine herausragende Atmosphäre und unterstützten die Mannschaft lautstark bei ihren Heimauftritten. Der TSV Bad Rodach stellte die stärkste Zuschauerkulisse der 3. Bundesliga Süd und gehört damit zu den Vorzeigevereinen der Liga. Mit dem TSV Bad Rodach und dem Aufsteiger Victoria Wombach sind in der kommenden Saison lediglich zwei Vereine aus Nordbayern in den Damen Bundesligen vertreten. Dass einer davon aus der Kurstadt Bad Rodach kommt, unterstreicht die bemerkenswerte Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahren.

TSV-Pressewart Norbert Thumser sieht den Verein deshalb hervorragend aufgestellt:

„Die Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen, talentierten Nachwuchskräften ist seit Jahren die Philosophie des TSV Bad Rodach. Wir wollen leistungsorientierten Sport bieten und gleichzeitig junge Spielerinnen weiterentwickeln. Mit Diana Styhar und Haruna Sugita gewinnen wir viel internationale Erfahrung hinzu, während Anhelina Plashchynska für die Zukunft steht. Besonders stolz sind wir auf den Zusammenhalt innerhalb des Vereins und auf unsere Fans. Die Unterstützung bei unseren Heimspielen ist außergewöhnlich und hat uns zur stärksten Zuschauerkulisse der Liga gemacht. Das gibt unserer Mannschaft zusätzliche Energie und macht Bad Rodach zu einem besonderen Standort im deutschen Frauen-Tischtennis.“

Auch im Unterbau setzt der TSV konsequent auf die Förderung junger Talente. Die 2. Damenmannschaft geht in der kommenden Saison in der Verbandsoberliga an den Start. Dort sollen insbesondere die Nachwuchsspielerinnen Milena Müller und Rosalie Ehrlicher weitere wichtige Erfahrungen im Erwachsenenbereich sammeln. Ergänzt wird das Team durch Anhelina Plashchynska, die über Einsätze in beiden Mannschaften zusätzliche Spielpraxis erhalten soll.

Mit einer gelungenen Mischung aus erfahrenen Leistungsträgerinnen, internationalen Neuzugängen und vielversprechenden Nachwuchstalenten sieht sich der TSV 1860 Bad Rodach bestens für die kommenden Herausforderungen gerüstet. Spielerinnen, Verantwortliche und Fans freuen sich auf die neue Saison und wollen gemeinsam die Erfolgsgeschichte des Frauen-Tischtennis in Bad Rodach weiterschreiben.

Spielplan in der Vorrunde:

Sa., 10.10.2026 14:00  TSV Dachau 65 II – TSV 1860 Bad Rodach

So., 11.10.2026  12:00  TuS Fürstenfeldbruck II – TSV 1860 Bad Rodach

So., 18.10.2026 13:00  TSV 1860 Bad Rodach – TTF Rastatt

Sa., 31.10.2026 14:00  TSV 1860 Bad Rodach – FC Bayern München 

So., 08.11.2026 13:00  TSV 1860 Bad Rodach – TTC 1946 Weinheim III

So., 15.11.2026 13:00  TSV 1860 Bad Rodach – DJK Offenburg

So., 29.11.2026 12:00  SU Neckarsulm – TSV 1860 Bad Rodach

Sa., 05.12.2026 14:00  TSV 1860 Bad Rodach – LTTV Leutzscher Füchse 1990

So., 13.12.2026 13:30  DJK Viktoria Wombach – TSV 1860 Bad Rodach

VIEL ERFOLG FÜR DIE NEUE SAISON!


FUSSBALL: 07/2026

Ein Auftakt nach Maß: Geschlossene Mannschaftsleistung beim Start in die A-Klasse

Liebe Fußballfreunde im Rodacher Land,

was für ein Start in das neue sportliche Kapitel! Mit einem deutlichen, aber mit großer Demut gefeierten 9:0-Sieg hat unsere Mannschaft ihr erstes Saisonspiel nach dem Aufstieg in die A-Klasse bestritten.

Viel wichtiger als das reine Endergebnis war an diesem Tag jedoch die Art und Weise unseres Auftritts. Eine enorme Laufbereitschaft, unbändige Spielfreude und ein unermüdlicher Torhunger bis zur letzten Minute haben dieses Spiel geprägt. Jeder hat für seinen Nebenmann gekämpft und sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt.

Dass die Leistung an diesem Tag eine besondere war, ließ sich auch an der Seitenlinie ablesen. Unser Trainer Norbert Rebhan, der bekanntermaßen eher geizig mit Lob umgeht und stets das Verbesserungspotenzial im Blick hat, zeigte sich sichtlich begeistert von der exzellenten Frühform seiner Mannschaft. Ein seltenes, aber umso wertvolleres Kompliment an das gesamte Team, das uns zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!

Bereits heute: Erstes Heimspiel gegen den FC Frickendorf

Wir wissen diesen Sieg richtig einzuordnen und richten den Blick direkt wieder nach vorne. Denn bereits heute (Freitag)wartet die nächste Aufgabe auf uns: Wir empfangen den FC Frickendorf zum ersten Heimspiel der neuen Saison.

Wir laden Euch herzlich ein! Kommt heute Abend an den Sportplatz und unterstützt unsere Mannschaft. Erlebt hautnah, was ehrlichen, bodenständigen Amateursport und den familiären Zusammenhalt beim TSV 1860 Bad Rodach ausmacht. Wir freuen uns über jeden Zuschauer am Spielfeldrand – und vielleicht bekommt der eine oder andere ja sogar Lust, unser Vereinsleben künftig als Fan, Helfer oder aktives Mitglied zu bereichern.

Lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen. Wir freuen uns auf Euch!

Euer TSV 1860 Bad Rodach


Frischer Wind auf der Asche: Neues aus unserer Tennisabteilung!

Bei unserer Tennisabteilung tut sich einiges! Wir starten mit geballter Energie, einem neuen Gesicht an der Spitze und frisch präparierten Plätzen in die Saison. Egal, ob du jahrelange Match-Erfahrung hast oder den Sport ganz neu für dich entdecken willst – jetzt ist der perfekte Zeitpunkt zum Einstieg.

🎾 Neuer Abteilungsleiter, neuer Schwung

Wir freuen uns riesig, Oliver Isensee als unseren neuen Abteilungsleiter im Team zu begrüßen! Mit frischen Ideen, einer großen Portion Leidenschaft und vollem Engagement wird er unsere Tennisabteilung weiter vorantreiben. Lieber Oliver, herzlich willkommen und einen erfolgreichen Start!

🧹 Die Plätze sind bereit für euch!

Damit dem perfekten Aufschlag nichts im Weg steht, haben wir uns in den letzten Wochen ordentlich ins Zeug gelegt. Die Tennisplätze wurden komplett auf Vordermann gebracht und erstrahlen in bestem Zustand. Sie warten nur darauf, von euch bespielt zu werden!

📅 Unser Highlight: Freies Training für alle

Du hast Lust, ungezwungen ein paar Bälle zu schlagen, neue Spielpartner kennenzulernen oder einfach mal reinzuschnuppern? Dann komm vorbei:

  • Wann? Jeden Donnerstag (Uhrzeit bitte noch ergänzen, z. B. ab 18:00 Uhr)
  • Für wen? Alle Vereinsmitglieder und Tennis-Interessierte – ganz ohne feste Bindung oder Anmeldung.

Du willst mehr wissen? Alle weiteren Informationen zu Trainingszeiten, Ansprechpartnern und Mitgliedschaften findest du auf unserer Website unter: Abteilungen ➔ Tennis.

Pack die Tennistasche ein – wir sehen uns auf dem Platz!


Gold, Silber und Bronze bei den Oberfränkischen Meisterschaften im Dreikampf


Bad Rodach/Hof.
Der zweite Samstag im Mai bildet traditionell seit vielen Jahren ein festes Datum im Leichtathletik-Terminkalender. Auch heuer trafen sich im Hofer Stadion an der Ossecker Straße die jungen Nachwuchssportler im Alter von 8 bis 11 Jahren zu den Oberfränkischen Meisterschaften im Dreikampf. Beim Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf wurde mit vollem Einsatz um die begehrten Punkte gekämpft. 

Fanny Jossa nicht zu schlagen
In der W11 ließ die neue Oberfränkische Meisterin Fanny Jossa vom TSV Bad Rodach ihrer Konkurrenz im 50-Meter-Sprint keine Chance. Als einzige Läuferin blieb sie mit 7,88 Sekunden unter der Acht-Sekunden-Grenze. Auch der Weitsprung war mit 3,85 Meter eine klare Angelegenheit für Fanny. Besonders freute sie sich über ihre Verbesserung im Schlagballwurf auf 26 Meter. Mit 1.176 Punkten gewann die Badstädterin Fanny Jossa die Goldmedaille.

Ihre Mannschaftskollegin Hannah Voigt aus Sachsenbrunn erreichte mit 1.057 Punkten ebenfalls das Podest. Sie erkämpfte sich die Bronzemedaille. Im Sprint lief Hannah mit 8,27 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung, sprang 3,48 Meter weit und warf erfreuliche 23,50 Meter.

Vizemeister kommt aus Waffenrod
In der AK M10 wurde Lias Stäblein vom TSV Bad Rodach Oberfränkischer Vizemeister mit 873 Punkten. Der Waffenroder stellte drei neue Bestleistungen, nämlich im Sprint auf starke 8,00 Sekunden, beim  Weitsprung mit 3,52 Meter und beim Schlagballwurf mit 23,50 Meter auf.

Emilia Erdmann wurde bei starker Konkurrenz in der W10 mit 958 Pkt. Sechste. Im 50-Meter-Sprint lief die junge Sportlerin aus Crock mit 8,56 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit und kam auch beim Weitsprung mit 3,50 Meter bis auf 2 Zentimeter an ihre Bestweite heran.


Magdalena Plenert und Heidi Brunner knacken die Quali für die Bayerische Meisterschaft


Bad Rodach/Hof.
Oberfrankens Mehrkämpfer der Altersklassen zwölf bis 15 trafen sich in Hof, um ihre Meister in den Blockwettkämpfen zu ermitteln. Bei diesem Fünfkampf wird der Mehrkampf in drei Blöcke aufgeteilt. Sie nennen sich Block Wurf, Sprint/Sprung oder Lauf.  Die Basis für alle bildet der Sprint, der Hürdenlauf und der Weitsprung. Die Sportler des TSV Bad Rodach starteten alle im Block Lauf, bei dem der Ballwurf sowie der 800- oder 2.000-Meterlauf hinzukommt.

Gold für Magdalena Plenert
Das herausragendste Ergebnis des Tages war der Titelgewinn von Magdalena Plenert mit 2.185 Punkten in der AK W14. Sie dominierte ganz klar diesen Wettkampf und zeigte ihre besondere Stärke beim Weitsprung mit 4,74 Meter, der starken Sprintzeit von 13,72 Sekunden und den zwei persönlichen Bestleistungen im 80-Meter-Hürdenlauf in 13,65 Sekunden sowie im 2.000-Meterlauf in 7:53,04 Minuten. Lediglich der Ballwurf ist Magdalenas Schwachstelle. Die lediglich14 Meter kosteten ihr wertvolle Punkte. Nur wenn sie sich im Werfen verbessert, hat sie bei der Bayerischen Meisterschaft im Juni in Pfaffenhofen Chancen aufs Podest.
Ihre Mannschaftskollegin Heidi Brunner stand als Oberfränkische Vizemeisterin mit 1.989 Punkten neben Magdalena Plenert auf dem Siegertreppchen. Heidis Stärke war der Ballwurf mit 29,50 Meter und der Hürdenlauf mit sehr guter Technik in 15,40 Sekunden. Beide Sportlerinnen haben mit ihren Leistungen die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft erreicht.

Zwei Heldburgerinnen starteten in der AK13
Emma Zähle war in der Altersklasse W13 die überragende Sprinterin. Sie überquerte die Ziellinie in 10,89 Sekunden. Der Weitsprung mit 3,73 Meter trug ebenfalls zur guten Gesamtpunktzahl von 1.891 Punkten bei. Dies ergab am Ende des Wettkampfs hinter einer ausgeglichenen Laura Ludwig vom TSV Ebermannstadt die Oberfränkische Vizemeisterschaft.
Vereinskollegin Marie Wäschenfelder war beim Wurf mit 20,00 Metern, beim 75-Meterlauf in neuer persönlicher Bestzeit von 11,57 Sekunden und mit der zweitbesten Leistung des Feldes beim 800-Meterlauf  in 2:49,32 Minuten noch gut im Rennen. Zwei ungültige Versuche beim Weitsprung ließen jedoch nur noch einen Sicherheitssprung auf 3,15 Meter zu. Daher rutschte Marie in der Gesamtabrechnung auf den fünften Platz.

Jacob, Adler und Zeitz absolvieren ihren ersten Mehrkampf
In der Altersklasse W12 nahm Marta Jacob aus Crock erstmals an einem Mehrkampf teil. Sie belegte einen guten siebten Platz mit 1.659 Punkten. Die beste Leistung bot Marta als Siegerin des 800-Meterlaufes in 2:52,78 Minuten.
Immer besser in Szene setzen sich die beiden Nachwuchssportler der M13, Tim Adler und Pepe Zeitz. Auch sie starteten zum ersten Mal in einem Mehrkampfwettbewerb. Tim Adler schaffte es mit 1.912 Punkten auf den Bronzerang. Die beste Leistung war bei ihm der 75-Metersprint in der Zeit von 10,79 Sekunden. Pepe Zeitz zeigte ein couragiertes 800-Meter-Rennen und lief eine neue persönliche Bestzeit in 2:37,14 Minuten. Mit 1.752 Punkten landete er knapp neben dem Podest und wurde Vierter.


TSV‑Talent Rosalie Ehrlicher verpasst Podest nur um einen Satzpunkt


Rosalie Ehrlicher überzeugt im älteren AK‑15‑Feld und qualifiziert sich für das BTTV‑TOP‑14

Einen starken Auftritt zeigte die junge TSV‑Spielerin Rosalie Ehrlicher beim Bayerischen TOP 10 der Altersklasse AK 15. Obwohl sie selbst noch der AK 13 angehört, stellte sie eindrucksvoll unter Beweis, dass sie auch bei den älteren Jahrgängen zu den besten Spielerinnen Bayerns zählt.

Am Ende erreichte sie einen hervorragenden vierten Platz – und verpasste das Podest nur um einen einzigen Satzpunkt.
Mit einer Bilanz von 6:3 Siegen lag Rosalie in der Endabrechnung gleichauf mit der Zweit- und Drittplatzierten. Erst das Satzverhältnis musste entscheiden, und hier fehlte ihr mit 20:12 gegenüber 20:11 ein winziger Zähler. Trotz dieser äußerst knappen Entscheidung sicherte sie sich als Viertplatzierte souverän die Teilnahme am bayerischen Ranglistenfinale (BTTV‑TOP 14) im September.

Der Turnierstart verlief für Rosalie unglücklich. In der Shakehands-Arena des TSV Bad Königshofen unterlag sie der späteren Siebtplatzierten vom TTSC Warmisried mit 15:17 im Entscheidungssatz – eine Niederlage, die sich später als besonders bitter herausstellen sollte. Doch die junge Bad Rodacherin zeigte große Moral und fand schnell in ihren Rhythmus. In den folgenden Begegnungen gegen den TV Dillingen, TV Hofstetten und DJK‑SV Steinberg am See ließ sie ihren Gegnerinnen keine Chance und gewann alle drei Partien klar. Gegen die spätere Turniersiegerin Xiaohan Zhou (SV Helfendorf) begann Rosalie mutig und hielt im ersten Satz gut mit, musste sich aber schließlich in drei Sätzen geschlagen geben (10:12, 6:11, 5:11). Auch die darauffolgende Partie ging verloren, bevor sie erneut ihre Klasse zeigte und die letzten drei Spiele deutlich und souverän für sich entschied.

Mit ihrem starken Auftritt im älteren Teilnehmerfeld hat Rosalie einmal mehr bewiesen, welches Potenzial in ihr steckt. Der TSV Bad Rodach darf sich über eine weitere beeindruckende Leistung seines Nachwuchstalents freuen – und auf das kommende BTTV‑TOP‑14‑Finale, bei dem Rosalie erneut auf Bayerns beste Spielerinnen treffen wird.